Apple Gerüchte: cleveres Marketing oder undichte Stelle?

Ob iPhone, iPad oder die Macs: Kaum ein Produkt, wo es keine Apple Gerüchte schon vor der Markteinführung gab – und gibt. Das schürt die Erwartungen, und regelmäßig sind die Apple Stores dann auch gut gefüllt. Das gilt auch für das Zubehör. Apple hat es sehr früh verstanden, rund um ihre High-Tech Geräte eine regelrechte Industrie entstehen zu lassen. Verfügbar sind etwa Taschen, Schutzhüllen, Halfter, Soundsysteme, Zusatzakkus und vieles mehr an Apple Zubehör. Hinter allem steht eine ausgetüftelte Marketingstrategie.

Manche Gerüchte bringen die Forschung voran

So brodelt pünktlich zum Start des neuesten Gerätes wieder die Apple Gerüchte Küche. Denn spätestens ab Oktober wird das neue iPhone 5 erwartet. Die Apple Gerüchte beschränken sich allerdings nicht nur auf die neue Prozessorleistung, Displaygröße oder Funktionalität. Wird den neuesten Apple Gerüchten Glauben geschenkt, so möchte das Unternehmen aus Cupertino für seine Gadgets zukünftig ein neuartiges Material, das sogenannte Liquidmetal (flüssiges Metall verwenden). Bei diesem Flüssigmetall handelt es sich um eine Metalllegierung, welche eine glasähnliche Atomstruktur aufweist. Obwohl diese neuartige Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, könnte der aktuelle Hype dieser bald zum Durchbruch verhelfen. Sicher ist, dass eine größere Produktion dieses Materials erst in etwa drei bis fünf Jahren erwartet werden kann.

Gemäß der Apple Gerüchte soll diese Metalllegierung viele positive Eigenschaften mit sich bringen. Allen voran gilt Liquidmetal als äußerst stabil, kratzfest und korrosionsbeständig. Obwohl es einerseits als sehr widerstandsfähig gilt, lässt es sich ohne Weiteres in verschiedene Formen bringen. Daher ist das neuartige Metall in besonderem Maße für Gehäuse und Rahmen geeignet. Optisch soll sich diese Metalllegierung kaum von Edelstahl unterscheiden. Lediglich feine Nuancen im Farbton lassen sich bei genauerem Hingucken bemerken. Wie auch Stahl, kann es sowohl matt wie auch glänzend hergestellt werden. Erst kürzlich hat sich Apple die Exklusivlizenzen für die Flüssigmetall-Technologie gesichert. Zwischen 300 und 500 Millionen Dollar möchte der US-Konzern in die Weiterentwicklung dieser Technologie investieren.

Erfolg schon vor der Markteinführung sichern

Auch vor der Markteinführung des ersten iPads hatte das Apple-Marketing ganze Arbeit geleistet. Denn bevor das Kult-Pad überhaupt in die Läden kam, war das Wort iPad bereits für 73% aller Bundesbürger ein bekannter Begriff gewesen. Beim ersten iPhone waren es sogar 80% gewesen. Von seinem Image als Technologieführer profitierte Apple zuletzt auch beim Absatz seines MacBooks.

Nicht anders beim Zubehör: Auch hier gehören Apple Gerüchte dazu – wie das Klappern zum Handwerk. Sie sind Teil einer geschickten Marketingstrategie, so darf vermutet werden. Eine Marketingstrategie, die vom ehemaligen Chef und Kopf des Unternehmens Steve Jobs selbst konzipiert wurde. Die Apple Gerüchte sollen dafür sorgen, dass neue Geräte lange Zeit vor ihrer Marktplatzierung Wellen in der Bevölkerung schlagen. Schließlich steht Mundpropaganda für eine sehr effektive und kostengünstige Werbeform. Nicht zuletzt deshalb hat es Apple geschafft, zu einem der wertvollsten Konzerne weltweit zu werden.